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Panorama

Soaps and the City PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Ender on Montag, 08. Februar 2010 um 16:38   

 

Schwule in Serie(n). Wie sind sie dahin gekommen?

Und warum gehen ihre Fans nach New York?

Gays in Fernsehserien sind selbstverständlich geworden. Aber wann eigentlich? Eine Geschichte des verspäteten Sichtbarwerdens, die ihr vorläufiges Happy End in New York findet. An einem grossen Charity-Event treffen Fans ihre TV-Helden von nebenan.

Thomas ist Jus-Student. Er jobbt als Asylanten-Berater, er hat einen Freund, der in New York modelt und kokst. Thomas ist der nette Schwule von nebenan, nur wohnt er eben nicht nebenan, sondern war Teil der inzwischen eingestellten Schweizer Soap «Lüthi und Blanc». Kaum eine TV-Serie verzichtet heute auf gleichgeschlechtliche Romanzen. Von Oberarzt Dr. Eberhardt Scheu im Alphateam über die schwulen Nachbarn der «Desperate Housewives» oder den Bruder von

 
Alapilio geht in die zweite Saison - Bernardo Revuelto ist einer der Stars im Musical PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Cruiser-Redaktion on Montag, 02. November 2009 um 23:56   

altHarry Schärer, Autor und Komponist, der mit seinem Space-Dream-Musical seit vielen Jahren Erfolge feierte, hat ein Musical mit Schmetterlingen geschrieben. In einer grossen Stadt, im Quartier Town Under, das von einer grossen Autobahnbrücke überdacht wird, spielt die Story. Hier wohnen fröhliche Menschen und so geht es um Romantik, Liebe, Zauber, einen Schatz und – natürlich – um Schmetterlinge. Mit Live-Band, einem grandiosen Licht- und Soundkonzept, viel Action und rasanter Choreografie. 

(v.l. Bernardo Revuelto, Baki Cavdar) 

 

Der Musical-Darsteller Revuelto ist auf Kuba geboren und absolvierte die klassische Gesangsausbildung in der Staatsoper von Havanna. Er sang sechs Jahre in der National-oper, unter anderem in La Traviata, Rigoletto und Madame Butterfly. In der Schweiz war er schon in verschiedenen Shows und Musical-Produktionen zu sehen. Seine ersten Musical-Erfahrungen machte er im Ensemble von «Space Dream», er spielte in allen drei Teilen der Musical-Trilogie. Seine erste grosse Solistenrolle in einem Schweizer Musical hatte er im November 2008. Er spielte Fuego im Musical Alapilio. Cruiser hat mit Bernardo Revuelto gesprochen.

 

Bernardo, wer bist du?

Ich bin eine Person, die gerne auf der Bühne steht. Meine Leidenschaft ist das Singen und Spielen. Natürlich immer mit einem zusätzlichen Schuss von meinem kubanischen Temperament!

 

Welche Rolle hast du im Musical Alapilio?

Ich spiele Fuego, ein Typ der Glück und Freude in das Leben bringen will. Und zwar mit viel Stolz und einem riesengrossen Herz.

 

Wie bist du zu diesem Engagement gekommen?

Ich habe mit dem Direktor geschlafen (lacht)! Nein im ernst: Nach Space Dream 2 wollte ich nicht mehr nur im Chor singen. Deshalb bekam ich im 3. Teil der Space-Dream-Saga ein Solo. Harry Schärer, unser Autor schrieb extra für mich ein wunderschönes Lied, «Peace».  Und für Alapilio verpflichtete man mich für die Rolle des Fuego, dem feurigen Lebemann aus Town Under.

 

Wie und weshalb bist du Musical-Darsteller geworden?

Das war purer Zufall. Denn eigentlich bin ich ja ein ausgebildeter Opern-Tenor. Ich suchte aber nach einer neuen Herausforderung. Ich begleitete einen Freund damals zu einem Musical Casting und schon stand ich auf der Bühne. Das Musical-Genre ist sehr interessant für mich, weil man singen, tanzen und spielen kann. Der Kontakt zum Publikum ist intimer als bei der Oper.

 

Was bist du am Liebsten? Tänzer? Sänger? Schauspieler?

Als Opern-Tenor ist meine Leidenschaft klar das Singen! Allerdings macht das Schauspielern und Tanzen (fast) genau soviel Spass.

 

Dein persönlicher Name erinnert mich an das Musical West Side Story. Woher kommst du?

Ich komme nicht aus Puerto Rico (lacht), sondern aus Kuba. Aufgewachsen bin ich in der wunderschönen Hauptstadt La Habana (Havanna).

 

Hast Du einen Freund, oder bist du noch zu haben?

Ja, ich habe einen sehr lieben Freund. Und ich bin sehr glücklich mit ihm.

 

Hast du auch schon einen schwulen Mann auf der Bühne «gespielt»?

Nein, leider noch nie. Aber wer weiss, eventuell kommt ja mal ein solches Rollenangebot. Spannend wäre es auf jedenfall.

 

Du spielst in Alapilio die Rolle des Fuego. Ist das auch ein bunter Schmetterling?

Nein, kein Schmetterling, sondern ein spanischer Gemüse-Verkäufer. Ein südländischer Macho, mit viel Humor, Lebenserfahrung und Herz.

 

Warum sollen Gays in die City Halle nach Winterthur ins Musical kommen? Ausser natürlich deinetwegen.

Ja, sicher wegen mir! Das Musical ist ein Spiegel von der heutigen Gesellschaft, mit sehr viel menschlichen Aspekten, lustigen Momenten und natürlich mit dem obligatorischen Happy End. Alapilio ist ein Musical mit viel Tanz, Gefühl und einer starken Live-Band, die jeden mitreisst.

 

www.alapilio.ch

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Boris Otarov - from Russia with Love... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Branko B. Gabriel on Dienstag, 13. Oktober 2009 um 12:24   

 

Die Nadja Brykina Gallery lädt zur Vernissage der Ausstellung von Boris Otarov am Donnerstag, den 22. Oktober 2009, um 18 Uhr ein. Die Malerei des 1916 in einer armenischen Familie in Tiflis (Georgien) geborenen Künstlers ist geprägt von Fantasie und Hoffnung. Die kraftvollen und plastischen Kompositionen beziehen ihre Energie nicht zuletzt aus der kuturellen Vielfalt seiner Herkunft.

 

Biographie

1916 wurde Boris Otarov in Tiflis, Georgien, in eine armenische Familie geboren und verbrachte seine Kindheit in Georgien. Als er zehn Jahre alt wurde, fand sein Vater eine Anstellung in Deutschland, wohin die Familie zog. Nach der Rückkehr der Familie in die Sowjetunion  begann er auf Anraten des Vaters und gegen seinen eigenen Wunsch, Maler zu werden, ein Chemie- und Mathematikstudium an der Universität Moskau.

Ein Tag nach beendetem Studienabschluss an der Universität, begann der Krieg gegen Deutschland, und Boris Otarov meldete sich als Freiwilliger an die Front. Schon nach kurzer Zeit stand Boris inmitten heftiger Kämpfe und musste mitansehen, wie viele seiner Kollegen getötet wurden. Beim Kampf um Stalingrad erlitt Otarov schwere Quetschungen und wurde verschüttet. Nach der schwierigen Bergung aus Trümmern, zeigte er keinerlei Lebenszeichen, doch im Lazarett wurde festgestellt, dass er noch am Leben war. Zwei Monate lag er ohne Bewusstsein, bevor er, wie durch ein Wunder und gegen alle schlechten Prognosen der Ärzte, wieder zu sich kam. Danach betrachtete er die Welt mit anderen Augen.

Nach dem Krieg arbeitete Boris Otarov als Physiker und Dozent in Moskau. Seine Freizeit widmete er der Malerei. Der Wunsch, sich vollständig der Kunst zu widmen, wurde immer stärker.

Während zehn Jahren lernte Otarov nebenberuflich in Kunststudios und fand die künstlerischen Ausdrucksformen, die seiner Weltanschauung entsprachen. Er nahm Unterricht bei bekannten Künstlern wie Pawel Sokolow-Skal, dem Autor grossartiger Schlachtengemälde und Alexander Kuprin, einem Mitbegründer der expressionistischen Künstlervereinigung „Karobube“.

1953 gab Boris die Physik endgültig auf und widmete sich fortan ausschliesslich der Malerei. In den folgenden Jahren entstanden zahlreiche beachtenswerte Arbeiten. Nebst der Malerei arbeitete Boris Otarov als beratender Künstler an der Volksuniversität der Künste zu arbeiten. Während seiner fünfzehnjährigen Lehrtätigkeit hatte Boris Otarov viele Schüler für die er zugleich Freund und Meister war. Boris Otarov empfand immer eine tiefe Verbundenheit mit seinen ethnischen armenischen Wurzeln obwohl er nie in Armenien gelebt hatte. Was aber die kulturelle Komponente betraf, erstreckte sich sein Wurzelwerk wesentlich breiter und beeinflusste  immer auch sein Werk.

Der Künstler starb 1991 in Moskau im Alter von 75 Jahren.    

 

Kunst

Auf seinen Gemälden scheinen sich unter dem Einfluss einer internen Energie die Farbschichten ständig zu bewegen und tektonischen Verschiebungen zu unterliegen. Grelle pulsierende Schichten verschmelzen wie Lavaströme beim Ausbruch mehrerer Vulkane und auf der Leinwand entsteht eine neue Einheit, die mit lebendigem und warmem Licht flimmert. Das Sujet einer Arbeit beschäftigte ihn offenbar wenig, in seiner Malerei dominieren Textur und Farbe. Naturzustände stellte er vor allem farblich dar. Auch auf Porträts trat die Ähnlichkeit mit dem Modell in den Hintergrund, wenn eine koloristische Aufgabe zur Lösung stand.

Um dem Betrachter seine Gedanken und Assoziationen verständlich zu machen, häufte der Maler Materialien auf und verband beharrlich unterschiedliche Substanzen. Das Bild erhält so einen greifbaren Körper und eine erstaunliche Textur. Die Werke von Boris Otarov wirken folglich oft dreidimensional und erstaunen durch die klare Plastik. Neben Öl, Tempera und Pastell kommen auch Harz, Lack, Steine, Glas, Holz, Schmalte, Metall und Keramik zum Einsatz.

Bezeichnend ist, wie ähnlich Kunsthistoriker und Kritiker die Werke des Komponisten Schnittkes und Otarovs bewerten. Schon zu Lebzeiten wurden beide Künstler gefragt, warum ihre Werke auf so unterschiedliche Art und Weise ausgeführt seien und warum sich keine stilistische Einheit erkennen liese. Boris Otarov erläuterte seine Position so: «Manchmal möchte ich ein inneres Bild ausdrücken, manchmal ein abstraktes, manchmal ein symbolisches, manchmal ein reales, und ich werde davon erfasst, weil ich dann den Klang des Materials erahnen kann. Wäre das nicht der Fall, dann wäre alles ein Produkt der Vernunft.»

 

Ausstellung bis 19. Februar 2010, Nadja Brykina Gallery AG, Shilstrasse 91 , 8001 Zürich, www.brykina.com

 

 

 

 


 



 

 

 

 

 

 
One Night Stand mit den Zürcher Museen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: RG on Montag, 31. August 2009 um 21:39   

alt

Das Museum bietet nicht nur eine Abwechslung zum TV-Pärchenabend, sondern soll, glaubt man diversen Filmen, die perfekte Singlebörse sein. Bereits zum zehnten Mal machen die Zürcher Museen am 5. 9. durch. Ein One Night Stand im Museum; und das Tolle: Man braucht sich nicht für eines zu entscheiden, man kann sie alle haben. Ganze 39 Museen sind bis in die frühen Morgenstunden geöffnet und bieten neben den regulären Ausstellungen viele spezielle Attraktionen und Veranstaltungen.

 

Eröffnen liesse sich der Abend etwa mit einer traditionellen japanischen Tee-Zeremonie im Museum Rietberg. Bei WITZERLAND im Landesmuseum die Schweiz von einer humorvollen Seite neu entdecken, ein Abstecher in den botanischen Garten, weiter in den Zoo, den schwulen Pinguinen und dem Elefanten eine gute Nacht wünschen und diesen bitte nicht mitnehmen, wenn’s im Anschluss zur Ausstellung „Porzellan – weisses Gold“ geht. Die Zeit läuft davon? Uhrenmuseum Beyeler. Dann vielleicht das Museum der Stadtpolizei als Alternative zur Razzia im

Gay-Club. 

 

Wer bis da schon jemanden angelacht hat, geht ins Planetarium Sternschnuppen anschauen. Ultimative Romantik! Wer jemanden loswerden möchte, schlägt ihm vielleicht als Wink mit dem Zaunpfahl einen Besuch in der Sukkulenten-Sammlung vor. Wer noch immer allein ist, der freut sich über sein Single-Leben und über „Malerei zwischen Licht und Dunkel“ im Kunsthaus und feiert ebenda bis in die Morgenstunden mit den DJs Leo und Flexx. Oder er geht, falls doch leicht frustriert, in die Moulagensammlung. „Wie Jupiter die Syphilis brachte“, heisst es da. In dieser Situation ein echter Aufsteller.

 

Am Ende dieses One Night Stands werden bestimmt alle glücklich sein. Und das ist ja alles andere als selbstverständlich.

 

www.langenacht.ch

 
TIMM TV bringt Dynasty zurück PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Daniel Diriwächter on Freitag, 28. August 2009 um 00:00   

Der Denver-Clan

Die Damen mit den riesigen Schulterpolstern kehren auf die Mattscheibe zurück

 

„Dynasty“, oder schnöde auch als „Der Denver Clan“ bekannt, war zweifellos eine der beliebtesten Soaps in den 80ern. Nun bringt TIMM TV die Serie zurück ins Fernsehen. Die Geschichten aus der Welt der Reichen und Schönen – stets in luxuriösester Ausstattung – rund um den Ölmagnaten Blake Carrington (John Forsythe), seiner Frau Krystle (Linda Evans) und seiner männermordenden Ex-Frau Alexis Colby (Joan Collins), sowie deren schwulen Sohn Steven (Al Corley), entwickelte sich zum Soap-Klassiker schlechthin. Die edelsten Roben wurden den Hauptdarstellerinnen auf den Leib geschneidert und die Stars gaben sich bei Gastauftritten die Klinke in die Hand – u.a. Charlton Heston, Rock Hudson oder Ali McGraw. 

 

Der homosexuelle Steven Carrington galt als begehrte Figur in der Gay-Community und lieferte den Moralaposteln Zündstoff – und unseren Müttern ein positives Bild des schwulen Mannes. Doch in erster Linie faszinieren die Damen der Soap. Insbesondere die erbitternden Zickenkriege, die sich Krystle und Alexis liefern, machen das Salz in der Suppe aus. Dagegen fallen die Öl-Geschichten rund um Blake Carrington deutlich ab. Hier fehlt die Spannung des Rivalen „Dallas“.


Wer TIMM TV nicht empfangen kann oder einfach nicht mehr auf die Carringtons & Co. warten will, für den gibt’s bereits zwei Staffeln auf DVD. Die dritte wird am 3. September veröffentlicht. Und diese hat es in sich, so ist darin der legendäre Catfight zwischen Krystle und Alexis im Pool zu sehen, sowie das reichlich absurde Staffelfinale, wenn erwähnte Damen sich in einem brennenden Waldhaus wiederfinden. Fernsehkult vom Feinsten!

 

Der Denver-Clan

Die Kultserie der 80er Jahre bei TIMM.

Ab 21. September 2009, immer Mo-Fr., 19.15 Uhr

www.timm.de 

 
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Sind Schwule unpünktlicher als Hetereos?
 

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